Tarifvertrag avr.hn

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Preisangebote und Vereinbarungen, nach denen AVR Waren, Bauleistungen und/oder Dienstleistungen jeglicher Art an den Kunden liefert. Durch die einfache Bestellung gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen als vom Kunden bedingungslos akzeptiert. Abweichungen von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten nur, wenn sie ausdrücklich schriftlich vereinbart werden. Die Anwendung von Einkaufsbedingungen oder sonstigen Bedingungen des Kunden ist ausdrücklich ausgeschlossen. Sollte eine Bestimmung in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen für nichtig erklärt werden, wird die Rechtswirksamkeit der übrigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht berührt. Alle für nichtig erklärten Bestimmungen werden durch eine neue Bestimmung ersetzt, die den Zielen und Entscheidungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen entspricht. Im Falle eines Konkurses oder einer anderen Form des Notfalls einer Gruppe von Gläubigern des Kunden werden alle ausstehenden Vereinbarungen automatisch frühzeitig zu diesem Zeitpunkt und durch Verrechnung von Schulden (Abschlussnetting) abgeschlossen. Die verkauften Waren bleiben bis zur Zahlung dieses Restbetrags Eigentum des AVR. Ergänzende Verhandlungen über eine Lohnkürzung sind nur zulässig, wenn eine Öffnungsklausel vorliegt (siehe Ziffer 2 und 4).

In der Regel kann jedes Unternehmen freiwillig anbieten, seinen Mitarbeitern über die tariflichen Tarife hinaus zu zahlen. Der Spielraum für freiwillige Zusatzzahlungen hat sich jedoch im Laufe der Jahre verringert. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank war die Lohndrift in den letzten Jahren negativ. In den Jahren 1996, 2000 und 2001 gab es jedoch Ausnahmen. Die Umsetzung von VPS, wie Gewinnbeteiligung und leistungsbezogene Boni, wird vor allem von Effizienzlohnüberlegungen getragen. Daher können Vereinbarungen mit mehreren Arbeitgebern nicht als angemessenes Maß für die Festlegung der spezifischen Gestaltung von VPS angesehen werden. Nichtsdestotrotz können Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände den Spielraum erhöhen, den Unternehmen benötigen, um effiziente und effektive VPS zu etablieren. In einigen Bereichen der Tarifverhandlungen wurden bereits erste Schritte unternommen. Laut einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Jahr 2000 boten 64 % der Unternehmen im Banken- und Versicherungssektor den Tarifvertragsversicherten jährliche Boni oder Pauschalzahlungen an (siehe Oechsler 2003).